Die königliche Familie, ohne Prinzessin AuraDie königliche Familie, ohne Prinzessin AuraEinige der Hauptpersonen des Romans:

König Valerianus I.: Der König und Vater Kitsunes und Akhiros entstammt einer langen Tradition von Kriegerkönigen. Er selbst ist, trotz seines Alters, ein guter Kämpfer, jedoch plagt ihn auch öfter die Gicht. Der Monarch gilt als streng aber gerecht mit einem Hang zur Ungeduld. Valerianus wird mit dem Titel »Der Große« angesprochen, den er sich wegen seines Lebenswerkes verdient hat. Er war es, der das gesamte Reich Doria modernisierte und es ebenso fertigbrachte, den Katta wesentlich mehr Gleichstellung zu verschaffen als alle anderen Könige von Doria vor ihm. Er selbst lehnt, zumindest inoffiziell, die Sklavenhaltung ab, fügt sich jedoch dem Adel, der nicht auf billige Arbeitskräfte verzichten möchte. Seine Politik ist geprägt von einer wehrhaften Diplomatie. Er unterhält ausgezeichnete Beziehungen zu den Zwergenreichen und hat Friedensverträge mit den Elfen und Minotauren ausgehandelt. Seine Farben sind Grün und Gold, sein Wappen stellt ein schwarzes Schiff unter vollen Segeln auf grün-goldenem Untergrund dar. Er ist ein liebevoller Vater. Seine Frau verstarb kurz nach der Geburt Akhiros, weshalb er seine Söhne alleine erzog.

Kronprinz Kitsune von Doria: erstgeborener Sohn von König Valerianus I. Er ist ein schöner, hochgewachsener junger Mann mit einem seltenen roten Fell. Seine Stärken sind weniger Disziplin und Gehorsam als vielmehr Charisma und Überzeugungskraft. Dementsprechend kümmert er sich als Schatzkanzler des Reiches um die Finanzen. Er unterhält gerne vielfältige Beziehungen zu allerlei Sklavenfrauen oder Dienern und ist dem Wein sehr zugeneigt. Er versteckt seine Unsicherheit hinter einer Maske aus Gold. Kämpfen hat er, sehr zum Leidwesen seines Vaters, nicht gelernt. Seine Farben sind Purpur und Gold.

Prinz Akhiro von Doria: zweiter Sohn des Königs. Er gilt als der beste Kämpfer des Reiches, neben dem Hauptmann der königlichen Garde Kodos, einem Minotauren. Im Gegensatz zu seinem älteren Bruder ist er weder an Wein noch an Frauen interessiert, weil er beides für Zeitverschwendung hält. In letzter Zeit hat er allerdings ein halbes Auge auf das Geschöpf Inniey geworfen, die Leibdienerin seines Vaters. Bei den Untertanen gilt er als Vorzeigeexemplar eines Kämpfers. Er trainiert viele Stunden am Tag, vernachlässigt dabei jedoch ein wenig das Zwischen-Wulfarische. Akhiro lebt eher bescheiden und zurückgezogen. Er ist schüchtern und ehrlich. Seine Farben sind Silber und Blau. Er besitzt ein Lehen an der Südküste Dorias, Terradorma. Seine Hausmachtkrieger, die Eiswölfe, sind in ganz Doria bekannt. Es gibt siebenhundertfünfzig von ihnen.

Prinzessin Aura: Adoptivtochter des Königs und vormals seine Leibdienerin. Sie ist eine schöne, graue Kattafrau mit großem Talent für Musik und Tanz. Aura wurde als Sklavin an den Königshof verkauft, wo sie Valerianus zu seiner Leibdienerin machte. Sie neigte dazu dem König zu widersprechen, und ihn auf seine Fehler hinzuweisen. Außerdem setzte sie sich sehr für Schwächere ein. Beides gefiel Valerianus so sehr, dass er sie adoptierte, nachdem auch seine Söhne keinen Einwand hatten. Aura versteht sich mit den beiden Prinzen sehr gut. Beide nennen sie ›Schwester‹, was normalerweise auch nach der Adoption unüblich ist. Da sie kein leibliches Königskind ist, kann sie den Thron nicht erben. Eine Heirat würde es aber erlauben, dass ihr Gemahl Anspruch auf den Thron erhebt.

Alinor von Desa: junger, adeliger Ritter aus dem Hause Desa, welches dem Hause Opalbucht untersteht. Sohn von Arkantor von Desa. Seine gesamte Familie gilt als äußerst loyal. Sie schworen schon vor Jahrhunderten der herrschenden Dynastie ihre Treue und brachen ihren Schwur niemals. Die Familie Desa besitzt ein kleines Lehen an der Ostküste der Hauptinsel. Die Hauptsiedlung Desara wurde nach ihrem Clan benannt. Die Pfalzgrafen von Opalbucht greifen gerne auf die Ritter des Hauses Desa zurück, wenn es sich um schwierige Aufträge handelt, die große Verschwiegenheit erfordern. Alinor ist, so wie auch Akhiro, ein Krieger mit Leib und Seele. Trotzdem ist er ein freundlicher und bescheidener Mann und seinem Vater nicht nur äußerlich sehr ähnlich.

Irilaea vom Grauwasser: Elfenbiliothekarin aus Tel-Arin. Für eine Elfe ist sie mit hundertsechsundzwanzig Jahren noch jung. Da sie im Elfenarchiv Tel-Arin aufgewachsen ist, einem Ort der Stagnation, hasst Iri Veränderungen aller Art. Sie verfügt über ein absolutes Gedächtnis, weshalb sie Nichts, was sie jemals gelesen hat, wieder vergessen kann. Deshalb beschäftigt sie sich mit der Restauration alter Schriften oder mit her Herstellung von Kopien. Dazu braucht sie keine Vorlage, weshalb die anderen Kopisten sie mit Neid betrachten. Sie hat wenige Freunde und konzentriert sich lieber auf ihre Arbeit. Da sie aus dem Gedächtnis kopiert, muss sie die Sprache des zu schreibenden Textes nicht verstehen.

Kodos Dariossohn: Minotaurenbulle und Hauptmann der königlichen Leibgarde. Sohn von Hochlord Darios II., Herrscher von Minatoris. Er ist ein grimmiger Kämpfer und gilt als loyal aber auch als zwielichtig und unheimlich. In seiner Freizeit ist er oft verschwunden und niemand weiß, wo er sich aufhält. Er wurde von seinem Vater aus unbekanntem Grund verstoßen. Er ist in sich gekehrt und unterhält keine freundschaftlichen Beziehungen, von denen jemand wüsste. Er trägt eine grün emaillierte Zwergensilberrüstung und führt im Kampf eine zweihändige Großaxt. Als Kämpfer genießt er höchsten Respekt.

Arthamos, der Bunte: Gott der Künste. Er tritt als weißer Wulfari mit bunten Federn im Fell in Erscheinung. Als Gott der Kunst genießt er hohes Ansehen im ganzen Reich. Er gilt als aufgeschlossen und freundlich, jedoch hegt er eine offene Feindschaft gegen seinem Stiefbruder Aristor. Wie alle Götter drückt er sich manchmal unklar aus und er scheint immer seine eigenen Pläne zu verfolgen, jedoch nie zum Schaden seiner Anhänger. Sein Haupttempel steht in Darané, einer großen Hafenstadt an der Nordküste von Doria. Er ist einer der mächtigsten Götter der Reiche, vielleicht der Mächtigste nach seiner Mutter Ira, der Herrin der Zeit.

Aristor, der Schwarze: Herr der dunklen Abgründe. Gegenspieler und Stiefbruder von Arthamos. Ehemaliger Erzdämon. Er brachte Eo, den Vater von Arthamos und Schöpfer des Lebens, mit einer List dazu, ihn zu adoptieren. Er ist die Geisel der Welt, der Verderber der vollkommenen Schöpfung. Er war es, der das Prinzip von Fressen und gefressen werden auf die Welt brachte, ebenso wie das Prinzip der Herrschaft des Stärkeren. Er verdrehte und pervertierte Eos vollkommene Schöpfung. Aristor erschuf damit die Natur der Welt, trotzdem konnte er ihren vollkommenen und guten Kern niemals anrühren. Er ist ein mächtiger Gott, jedoch durch seine Zerteilung vor zweieinhalb Jahrtausenden, durch seinen Bruder Arthamos, geschwächt.